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    <title>tina und alex : Kommentare</title>
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    <title>tina und alex</title>
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  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/4713044/">
    <title>Thu, 6 Jan, 11:55 - 068</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/4713044/</link>
    <description>Mein lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast mir wieder ein Lächeln entlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verallgemeinere nicht mein bisher einziges Treffen mit einem &lt;b&gt;Internet-Mann&lt;/b&gt;! Dieser I-M konnte mir nicht gefährlich werden, könnte ein guter Freund sein, was er anscheinend nicht will, hat bei weitem nicht Dein Niveau, kann aber sehr gut zuhören, wirkt dabei allerdings ein bißchen aufdringlich. Bietet materiell recht viel, erwartet aber Gegenleistung und rückt zu schnell nahe, drängt sich in meinen Intimkreis ohne zu spüren, daß er aufdringlich wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation: Wir sitzen im Kaffeehaus auf der selben Bank, viele Leute rund um uns, sodaß wir aus dieser Situation heraus enger als angenehm beisammen sitzen müssen. Ich habe ihm allerdings den Platz an meiner rechten Seite angeboten, auch aus dem Grund, weil ich Linkshänderin bin und wir uns in der Handhabung mit Gläsern, Besteck, etc. nicht in die Quere kommen würden. Er hat diese Situation sofort für sich entschieden und ein Bein untergeschlagen, sodaß sein Knie meinem Schenkel bedenklich nahe kam und ich weiter bis ans Ende der Bank rutschen mußte, was auch wiederum nicht das Wahre war. Das ist bei einer Unterhaltung ein bißchen irritierend, seinen Gesprächspartner mit Worten und gleichzeitig mit Aufpassen in Schach zu halten. Dann noch Dackelblick. Es war einfach zuviel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Innersten bin ich scheu, im Sinne von zu nahe treten. Du kannst mich bezaubern, ich gebe Dir ein Bussi auf die Wange, halte Dich aber mit einer unsichtbaren Schranke vor meiner Seele fern. Erst wenn von Dir ein Echo kommt, oder ein Öffnen Deiner Seele, schließt Du meine auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos sexual feelings ist natürlich wunderschön mit dem Mann, der Funken sprüht. Er war&apos;s nicht und dann fängt es an, anstatt eine Freundschaft ohne erotische Komponente, peinlich zu werden. Vielleicht hat er&apos;s gespürt und überlegt sich&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl Dich in meinen Armen geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deiner &lt;b&gt;Wort-Erklärung&lt;/b&gt; stimme ich zu und sehe es nicht anders. Es stimmt mich ein bißchen nachdenklich, wenn wir aneinander vorbei schreiben würden. Das hat sicher mit der unbewußten oder bewußt gemachten Sehnsucht nach &quot;Gleichklang&quot; zu tun. Vereinfacht ich sage &quot;ja&quot; und Du weißt, daß ich &quot;ja&quot; meine und interpretierst nichts anderes hinein. Sie sagt zwar &quot;ja&quot;, meint aber &quot;nein&quot; oder &quot;vielleicht&quot;, oder ganz was anderes, handelt nicht im Sinne von ihrem &quot;ja&quot;, etc. Das wollte ich vermeiden. Ich interpretiere (leider) so und hoffe deshalb, daß Dein Text von mir richtig verstanden (ohne Interpretation, oder Wunschdenken) wird und daraus unsere Vertrautheit entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &lt;b&gt;Nervosität&lt;/b&gt;: Ist nicht nur Dir so gegangen, konnte auch nicht gleich einschlafen (an Dich gedacht in fremdem, dh vertrautfremden) Bett, trotz Übermüdung oder gerade deshalb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 h Früh: Transparent-weißer Nebel hüllte heute leider die vereisten Straßen und Plätze ein. Um 5 h früh schon auf: ein milder Halbmond mit Sternenhimmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-10T09:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/4671384/">
    <title>Wed, 5 Jan, 18:59 - 067</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/4671384/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IMMER &lt;/b&gt;heißt natürlich nicht immer, sondern - richtig - immer öfter, das heißt: in einem Rhythmus, der sich von selbst ergibt, aufgrund der äußeren Möglichkeiten; hängt aber nicht vom Ort und der Gesellschaft ab (wie ich dir unlängst angedeutet habe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht&apos;s dir denn mit dem Gedanken, daß ich nur ein &lt;b&gt;Projektionsbild &lt;/b&gt;vor mir hab? Du hast mir schon viele Details zu dir geliefert. Doch soll das genug sein? Ists für dich ok, daß ich täglich nur eine sozusagen synthetische Tina vor mich auf den Bildschirm projiziere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast mir jetzt gezeigt, wies für dich ausschaut, wenn du dich mit einem&lt;b&gt; Internet-Mann&lt;/b&gt; triffst! Aus der &quot;Flachserei ergab&quot; sich das Treffen. Gut, doch nicht von selbst! Du mußtest ihn doch eingeladen haben. Und warum sollten denn &quot;sexual Feelings&quot; so etwas Schlechtes sein? Ich glaub dir das nicht ganz, weil du ja auch eine Lockende bist! Warum darf der Typ sich nicht in dich verlieben? Ich kenne keine Freundschaft ohne eine zumindest EROTISCHE Komponente. Warum willst du die verleugnen? Und: Warum setzt du so eine Trennlinie zwischen Gefühls- und Gedankenwelt? Ich sehe das sehr verwoben. Auch wenn ich mich analytisch verhalte, geschieht das auf dem Hintergrund meiner Gefühlslage, meiner Stimmung, meiner Hoffnungen und Projektionen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also warum willst du einem Mann unbedingt BEWEISEN, daß er falsch liegt? (Falsch ist die Ratio; und falsch sind die Gefühle. Was bleibt noch?) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nichts gegen widersprüchliche Gefühle und gemischte Charaktere, so ist die Realität. (Ich kann mir natürlich fallweise eine REINE Welt wünschen; und du darfst das auch.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina, ich habe dich bis jetzt als äußerst liebenswürdig und vielfältig empfunden! (Das ist sicher keine Projektion, mir hilft (fallweise) die Analyse!) Deshalb erwarte ich mit Freude deine Briefchen! Und deshalb fühle ich mich vertraut - sozusagen in deinem Armen, wenn du das nicht als Anbiederei auffaßt! - und von vielen Details &quot;angesprochen&quot; bzw. berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bewerte das nicht so manichäisch in Licht und &lt;b&gt;Schatten&lt;/b&gt;, wie du angenommen hast. Das war nur ein Hinweis darauf, daß in jedem Ding eben die Kehrseite und auch die Zwischenfarben oder -töne! stecken. Ich will eine differenzierte und keine eintönige Welt. Auch wenn ich mich im Schatten aufhalte (weiterhin bildhaft gesprochen), möchte ich Differenzen erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war einmal bei einer &lt;b&gt;Blinden-Ausstellung&lt;/b&gt; im Messepalast (ich glaub: 1995; sie hieß anders), und da mußte ich mich durch völlige Finsternis bewegen. Anfangs erschreckend. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Finsternis und nahm trotzdem Differenzen wahr: nicht über die Augen, sondern die Ohren. Ich denke, ich bin lernfähig und nehme das auch von jedem anderen Menschen an (außer er oder sie beweist mir das Gegenteil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich an dir anzieht, ist, daß du (vielleicht nicht immer direkt) &lt;b&gt;Lust &lt;/b&gt;ausdrückst. Ich denke, du könntest mir zustimmen. Du hast ein feines Gespür dafür und eben auch diese Sehnsucht nach dem Anderen; und vielleicht ( andererseits) auch einen Trieb, den du beherrschen willst, der aber auch dich beherrscht. Oder besser: ein Begehren oder Verlangen nach Lust, nicht nur im engeren, sondern im weiteren Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte niemanden die &lt;b&gt;Illusionen &lt;/b&gt;STEHLEN, auch nicht nehmen, dir schon gar nicht. Ich bin natürlich ein Realist, weil ich die Realien in der Realität sehe, auch die gesellschaftlichen Verhältnisse. Ich liebe aber die Wörter und die Sprache (du nicht?), und deshalb bin ich wieder gar kein solcher Realist, sondern verlasse mich auch auf die Repräsentationen der Welt in der Sprache, im Sprechen und Schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes &lt;b&gt;Wort &lt;/b&gt;ist belastet, weil es eine mehr oder minder lange Geschichte hat und aus ihm viele Menschen sprechen. Zugleich ist es eine Hoffnung, weil wir es mit unserem individuellem Atem erfüllen und ihm ein wenig neuen Sinn, den unsrigen, geben können. Siehst du das anders?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens finde ich es schön, daß du mit den Wörtern spontaner umgehst als ich! Naturgemäß sehen wir verschiedene Dinge verschieden, weniger oder mehr, und andere wieder nicht. Ich kann, wenn ich aufmerksam bin, von dir etwas lernen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist es 18.54 Uhr, draußen stockdunkel. Ich bin ein wenig nervös, weiß aber nicht warum. Das neue Gehäuse des Computer sirrt in regelmäßigen Abständen, ich habe schon die zwei Boxen draufgestellt, was aber nichts ändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag Dich sehr, auch wenn du mir keine KK geschickt hast! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-30T12:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/4671363/">
    <title>Wed, 5 Jan, 08:34 - 066</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/4671363/</link>
    <description>Servus Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich in der Früh von Dir ein ausführliches Schreiben vorzufinden, hat mich sehr gefreut. Punkt für Punkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sicherungskopie &lt;/b&gt; &lt;i&gt;immer erstellen&lt;/i&gt; habe ich dann auch gefunden, leider zu spät. In Word schreibe ich nicht, sondern ich habe sofort auf &quot;Antworten&quot; geschrieben und da wäre es notwendig gewesen, selbst wenn Du nur für einen kurzen Augenblick das aktuelle Fenster verläßt, obige Einstellung vorzunehmen. Beim zweiten Versuch war&apos;s ein Versehen, daß ich aus dem Fenster gerutscht bin. Dann hab ich&apos;s aufgegeben. Im großen und ganzen kennst Du den Inhalt schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &lt;b&gt;Vertrauen &lt;/b&gt;ist das so eine Sache und mit dem Interpretieren von Dingen ebenso. Ich sehe alles vielleicht ganz anders als Du und es wäre doch schade, wenn wir aneinander vorbeireden (schreiben). Es ist mir schon aufgefallen, daß ich einiges von Dir anders auffasse, als Du es gemeint hast. Das mit dem &quot;Wehtun&quot; z.B. habe ich persönlicher ausdrücken wollen. Du siehst immer &quot;hinter&quot; die Wörter und zerlegst sie sinngemäß, formst sie um und läßt ein Grundgerüst übrig. So gehen wir möglicherweise aneinander vorbei. Nichtsdestotrotz hast Du von einer intensiven Vertrautheit gesprochen, die mir gefällt und die ich auch empfunden habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum siehst Du bei Licht immer auch den &lt;b&gt;Schatten&lt;/b&gt;! Das ist sooo unfair (aber leider nur zu wahr). Realist! Illusionen-Stehler. Indirekt wollte ich Dich nicht mit Schwärze  zudecken, deshalb keine Details. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging um die Frage eines Internet-Anschlusses. Ob es sinnvoll für mich wäre. Und weil ich eine zeitlang nur mit Tabletten schlafen konnte. So hatte ich mich vor den PC gesetzt und mit einem unbekannten Schlaflosen nächtens &quot;geplaudert&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann &lt;b&gt;Love.at&lt;/b&gt; eingegrenzt, nicht viel besser. Bis ich &quot;Dich&quot; gelesen habe. Wohltuend interessant. Da habe ich reagieren müssen. &lt;br /&gt;
Sonst gibt&apos;s nur einen, dem ich auf seinen Text widersprechen mußte, der mir dann wiederum antwortete, sodaß sich eine Flachserei ergab. Wir haben uns getroffen, aber ich fürchte, er ist nur an sexual feelings interessiert. Eigentlich schade, wenn sich die Männer sofort darauf stürzen. Er tut auf rational ohne Emotionen, er ist schon ein bißchen in mich verliebt. Gestern hat er mich kurz besucht, und wir haben getratscht. Es wäre mir ein leichtes, ihm zu beweisen, daß es mit rationalem Denken nicht weit her ist. Aber es reizt mich nicht und wie gesagt, muß ich aufpassen, daß ich ihn nicht reize (körperlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich fast noch nichts gearbeitet, um Dir sofort zurückzuschreiben. Diese Zeit fehlt mir leider. Es ist doch zu dumm, muß mir eine Internet-Möglichkeit zuhause doch noch überlegen. Wäre noch die Frage offen, in welches Zuhause?&lt;br /&gt;
Servus bis später und IMMER an mich denken läßt mich nie einsam werden immer öfter wäre auch schon genug gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dich alles Liebe heute &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/4656008/">
    <title>Tue, 4 Jan, 15:50 - 065</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/4656008/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schade, daß aus den &lt;b&gt;Silvesterbriefen &lt;/b&gt;nichts geworden ist. Was ist denn ungefähr drinnen gestanden? Wie war das Verschwinden möglich? Schreibst du nicht im Word? Wenn ja: wenn du bei Optionen Sicherungskopie immer erstellen und bei AutoWiederherstellen... zum Beispiel 2 oder 3 Minuten einstellst, kann das nicht passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es würde mich sehr freuen, weil mich dein &lt;b&gt;Vertrauen &lt;/b&gt;dabei auszeichnet, wenn du mir ein sinnliches Erlebnis von dir schicken würdest. Es interessiert mich daran, was sinnlich für dich darstellt und bedeutet. Ich bin beruhigt, daß du im Moment nicht Gleichartiges von mir erwartest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ich habe nicht gemeint, daß DU mir weh tust, sondern die unbestimmte &lt;b&gt;Sehnsucht&lt;/b&gt;. Es ist eben eine Sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Danke für den Ansporn zum &lt;b&gt;Näherkommen&lt;/b&gt;. Also ich werde jetzt deine Andeutungen bezüglich Arbeitsplatz und Adresse ganz ernst nehmen und mich auf die Suche machen, ich versprechs!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Du hast inzwischen von allen möglichen &lt;b&gt;Schwärzen &lt;/b&gt;(an Freitagen, an Samstagen...) geschrieben, ohne mir jedoch auch nur anzudeuten, worum es dabei ging. Ob ich dir Trost geben kann, weiß ich nicht. Aber oft genügt das Aussprechen bzw. Beschreiben, um sich selbst klarer zu werden. Um in der Metaphorik zu bleiben: Licht allein ist unrealistisch, es wirft mehr oder minder harte Schatten, was wiederum von den Gegenständen und der Tages- bzw. Nachtzeit abhängt. Du würdest mich sicherlich nicht mit Schwärze zudecken (können), schon gar nicht auf diese (indirekte) Schreibweise!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz Dazu habe ich zu viel erlebt hat bedeutet: Ich kann mit negativen Erlebnissen umgehen; es macht mir keine Angst, macht mich  nicht hysterisch, weil ich genug &lt;b&gt;Lebenserfahrung &lt;/b&gt;habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Ich finde es schade, daß das &lt;b&gt;Jäckchen &lt;/b&gt;nicht deinen Erwartungen entsprochen hat! Ich hatte mich schon für dich gefreut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Ich habe vor den drei beschriebenen &lt;b&gt;Kontakten &lt;/b&gt;noch nie mit jemandem mir Unbekannten einen längeren Briefwechsel gehabt. (Stimmt nicht: während der Gymnasialzeit und auch später hatte ich englische Briefpartnerinnen.) Jedenfalls stammte die Idee nicht von mir, sondern von einer Verwandten, die im letzten Frühjahr einige Inserate in verschiedenen Zeitungen geschaltet hat. Sie hat auch die Kontaktbörsen im Internet für ihre privaten Interessen verwendet und mich damals gedrängt, ein Profil auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du über Eva schreibst, stimmt: hausfrauenhaft, wenn man will: lehrerinnenhaft, auch wenns ein Vorurteil ist. Anfangs war ich recht angetan, weil sie mir jeden Abend schrieb. Als sie dann bei mir selbstverständlichen Dingen immer mehr abblock-te, erschien mir das so unsinnig, daß ich keine Energie mehr investieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth hat von sich viel mehr preisgegeben, ohne einen Preis dafür zu fordern. Sie hat sich im vergangenen Sommer sicher für mich interessiert. Aber da war ich meist nicht da. Ich lasse mich auch nicht gern einteilen, wenn der Zweck so deutlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du bezüglich der Anonymität schreibst, trifft weder für Eva noch für Elisabeth zu. Beide haben mir schon beim zweiten oder dritten Mail ihren Namen mitgeteilt. Bald danach auch ihre Adressen. Ich habe von unterwegs manchmal dorthin geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Erfahrungen hast du mit Love-Partnern gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe aus der Trübe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk  natürlich  IMMER an dich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-20T16:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/4619625/">
    <title>Tue, 3 Jan, 11:19 - 064</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/4619625/</link>
    <description>Lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder nur am &lt;b&gt;Unterbrechen&lt;/b&gt;!!! Aber, stell Dir vor, ich habe am 31. dreimal versucht Dir zu schreiben, habe schon ziemlich lange Antworten fertig gehabt, dann irgendwo im PC nachgeschaut und meine Antworten sind einfach verschwunden! Dummes GMX oder ich. Nach dem dritten Versuch habe ich aufgegeben. Daher erst heute und nicht in Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für Dein ausführliches Brieflein und Deine Zwischenbilanz. Hat gut getan. Intensiv vertraut und aufmerksam gefällt mir und auch, daß Du in fremden Betten an mich denkst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter geht &quot;es&quot;, solange Du willst. Und einen Schritt weiter war so gemeint, daß ich Dir ein sinnliches Erlebnis von mir schreiben wollte, um Deine Meinung zu &quot;hören&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre natürlich sehr verlockend gewesen wäre, mich an Deiner Schulter auszuweinen und Trost zu suchen, aber hättest Du ihn mir geben können? Dazu kenne ich Dich zuwenig gut, nur soviel, als daß Du Licht und Erleuchtung in den Vordergrund stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;i&gt;Boutique &lt;/i&gt;war enttäuschend, auch das schicke Jäckchen entpuppte sich als schlecht geschnittenes Durchschnittsprodukt. In der Auslage sieht alles fabelhaft aus, aber im Geschäft leider nicht. Habe verzichtet und werde daher bald nackt herumlaufen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &lt;b&gt;Friedhöfen &lt;/b&gt;war ich seit dem Begräbnis meiner Tante und dem meines Onkels, der acht Monate nach ihr starb nicht mehr. Damit ist auch meine Kindheit endgültig begraben worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Deinen &lt;b&gt;Mail-Partnerinnen&lt;/b&gt;:		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HEIDI: wäre mir schon aus dem Grund unsympathisch, weil sie Dir ja eigentlich nicht schreiben wollte. Zögerlich und unentschlossen? 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EVA: Hast Du sie irgendwie bedrängt? Und als Lehrerin (redegewandt) hätte sie eine Begegnung zwischen euch so managen können, daß ihr beide was davon gehabt hättet. Hausfrauenhaft?	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ELISABETH: Scheint mir ein bißchen emanzenhaft zu sein. Und egoistisch. Wenn sie sich wirklich für Dich interessiert hätte, hätte sie die Gelegenheit, Dich kennenzulernen, noch dazu in ihrem Rahmen, nicht entgehen lassen. Warst Du ihr nicht eindeutig genug?	&lt;br /&gt;
Ich vermute, daß diese Frauen ihre Anonymität wahren wollten und ihre &quot;Träume&quot; nur am PC verwirklichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leider jetzt wieder Arbeitsstreß. Vielleicht komme ich nachmittags dazu, Dir weiterzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin: Ich mag Dich sehr, auch für die Küsse! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk an mich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-06T10:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/4495157/">
    <title>Liebe Leserinnen und Leser,</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/4495157/</link>
    <description>ich bin mit der &quot;Bereitstellung&quot; meines Briefwechsels - sehr im Rückstand, ich weiß. Es wäre lieb, wenn Sie ab ca. 10. Jänner mein Weblog und damit mich wieder besuchen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch&lt;br /&gt;
(was übrigens nichts mit rutschen zu tun hat,&lt;br /&gt;
sondern mit dem jiddischen Roscheschune,&lt;br /&gt;
von Rosch ha-Schana, Anfang des Jahres)&lt;br /&gt;
und grüße Sie herzlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-31T11:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2271736/">
    <title>Thu, 29 Dec, 14:55 - 062</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2271736/</link>
    <description>Lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß mir die Zeit wieder abknappsen, kann aber nicht widerstehen, Dir auf Dein Brieflein zu antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude, in dem ich arbeite, hat (glaube ich) 4  Stockwerke, ich bin im zweiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine &lt;b&gt;Wohnung &lt;/b&gt;befindet sich nicht in der Sechshauserstraße, sondern in einem Haus in der Herklotzgasse. Sie ist ca. 55 m² groß. Ich stehe vor dem Haus, in dem ich wohne, gehe eine Treppe hinauf und öffne eine große Glastüre, betrete einen 08/15-Aufzug (meistens, nur runter laufe ich) und steige im zweiten Stock aus, gehe bis ans Ende des Ganges, auf dem sich  sechs Wohnungen (alles Kleinstwohnungen, meine ist eine der größten) befinden und schließe die letzte Türe auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links von meiner Eingangstüre gehört in Ermangelung eines richtigen Kellers ein kleines Abstellkammerl (ca. 3 m²) dazu. Zuerst fällt mein Blick ins Badezimmer, denn ich lasse alle Türen meiner Wohnung offen stehen. Einziger Luxus darin sind zwei breite kleinere Fenster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorzimmer ist relativ groß und gleich rechts von der Türe befindet sich ein Wandschrank; dient als Garderobe, Putzmittel-, Schuh-, Krimskramssachen-Beherberger und reicht bis zur Decke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach gehts weiter, auf der linken Seite, also neben dem Badezimmer ein WC, dann eine kleine süße Kochnische. Rechts neben dem Wandschrank nach kurzem Schwenk eine begehbare bis oben hin angeräumte Garderobe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann betrete ich schon den Wohn-Schlafbereich, an den noch ein &lt;b&gt;Kabinett &lt;/b&gt;(das frühere Kinderzimmer) grenzt, in dem sich nur ein schmales Bett befindet, eine Schreibtischplatte (für den PC) und ein Riesenheizkörper. Das Interessante an diesem Raum sind die Fenster: inklusive Glastüre wird er von 3 großen und einem kleinen umrahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Wohnzimmer ist ein riesiger &lt;b&gt;Blumentrog&lt;/b&gt;, in dem nichts außer Robustes wächst, weil ich im zweiten Stock zu wenig Licht wegen des Hinterhauses habe. Daher habe ich eine Kastanie gepflanzt, die ca. 1,5 m hoch ist, noch nie geblüht hat, aber Sichtschutz und &quot;Grünes&quot; darstellt. Ansonsten im Blumentrog ein paar verhungerte Grünhölzchen, die mehr oder minder schlecht dahinvegetieren und ein Wasserbaum, ebenfalls hoch und dekorativ, allerdings Kategorie Unkraut. Eine Ansammlung von zusammengetragenen Steinen kugelt  im Trog herum. Früher habe ich Rosen gepflanzt, aber dadurch auch Läuse und Ameisen ernährt. Daher die Rosen gekillt und somit ungezieferfrei. Regenwürmer setze ich in meinem Blumentrog aus, denn sie sind zwar meine Freunde und haben ein besseres Schicksal verdient. Ich hoffe immer noch, daß sie meinen Pflanzen helfen können. In der Wohnung selbst gibt es keine Pflanzen oder Blumen. Es geht alles ein, weil ich ständig für einen Durchzug sorge und trockene Heizungsluft sowieso keine Pflanze aushält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung im &lt;b&gt;Wohn-Schlafzimmer&lt;/b&gt;: rechts ein kleiner Eßtisch (Originalmöblierung, denn diese Wohneinheiten wurden alle möbliert weitergegeben) mit vier unbequemen Holzklappsesseln. Das Bild einer fetten schwarzen Katze dient als Warnung davor, zuviel zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Wandseite neben dem Eßtisch ein neueres Regal für Bücher und Krimskrams, ein herrlicher Lehnsessel dazu und ein Glastischchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Schlaf-Sitzgarnitur noch ein Kästchen mit Geschirr, zwei Videorecordern und einem häßlichen kleinen Fernseher obenauf. Zum Fernsehen ist es ziemlich unbequem bei mir, weil man nicht auf der Garnitur sitzen kann und zusehen, sondern sich einen Fauteuil bzw. einen Holzklappsessel heranziehen muß. Einer hat immer das Nachsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelbliche Strukturtapete, gelbgrauer Kunststoffbodenbelag, orangegelbe Türen, grauer Veloursteppich (hellgrau, man sieht jedes Schmutzteilchen). Grau/gelb: eine gute Farbkombination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;Küche &lt;/b&gt;hat nur einen winzigen zwei-Platten-E-Herd, keinen Geschirrspüler (Platzmangel), keine Mikrowelle (detto), einige weiße Kästchen, aber ein unnützes Bord, auf dem Sentimentales herumsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wohne gerne da, weil ich mitten in der Stadt bin und überall oft zu Fuß hinkomme. Viele Jahre waren wir zu dritt, momentan zu zweit. Es ist schön, soviel Nähe zu spüren und nicht die oder den anderen &quot;suchen&quot; zu müssen. Genau genug?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch zum Thema &lt;b&gt;Land&lt;/b&gt;: ich habe Feldarbeiten geliebt und es immer sehr genossen, wenn ich bei meiner Tante (der Schwester meiner Mutter) war und mithelfen durfte. Ich kenne all diese Situationen sehr sehr gut. Die Grannen, die die Beine zerkratzt haben, der herrliche Staub beim Strohschupfen, etc. Am schönsten war es für mich, hinten auf dem Traktoranhänger zwischen den Erdäpfelsäcken zu sitzen und mitzufahren. Oder bei meinem Onkel vorne auf den Traktorkotflügeln (noch keine Sitze), wo man sich am Fahrersessel anhalten mußte. Heuernte, einfach himmlisch.  Heiß, hungrig, durstig, Rückenschmerzen und dann das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Die köstliche lang ersehnte Jause: dick geschnittenes hartes Brot, fettiger Speck, Wasser oder, wenn&apos;s hoch hergekommen ist, verdünnte Säfte. Kindheit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich mich schreibmäßig ausgetobt und Dich damit ein bißchen unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir einen kleinen Schritt weiter? Zaghaft? Das Wenn-Spiel: wie Du mir, so ich Dir. Wenn Du mich etwas Erotisches von Dir lesen läßt, schicke ich Dir auch so ein Erlebnis von mir, zum Neuen Jahr. Neugierig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit vielen Unterbrechungen, aber doch das meiste, das ich ausdrücken wollte, untergebracht. &lt;br /&gt;
Bussis &lt;br /&gt;
Tina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS1:  St.Marxer-Friedhof: Als Kind habe ich es geliebt, auf Friedhöfen zu sein.</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-25T11:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2283782/">
    <title>&lt;b&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2283782/</link>
    <description>&lt;b&gt;ich bin mit der &quot;Bereitstellung&quot; meines Briefwechsels -  sehr im Rückstand, ich weiß. Aber einmal muß auch Sommer sein und damit Pause. Es wäre lieb, wenn Sie ab ca. 10. Dezember mein Weblog und damit mich wieder besuchen würden.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich wünsche Ihnen HWG&lt;br /&gt;
(siehe: Wed, 6 Dec, 10:50 - 029)&lt;br /&gt;
und grüße Sie herzlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tina.tempo (AT) gmx.at &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PS: Sie können mir natürlich auch per Mail - oder Kommentarfunktion - Ihre Meinung zu den inzwischen veröffentlichten Briefen mitteilen, auch Fragen zu Themen und Angaben stellen. Ebenso können Sie mir schreiben, was Sie sich von mir und Alex in Zukunft erwarten und damit das Weitere vielleicht beeinflussen, zum Beispiel Lektüre und Parallelbekanntschaften, sogenannte Beziehungen.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-03T20:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2271836/">
    <title>Fri, 30 Dec, 19:07 - 063</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2271836/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habs wirklich gern, wenn du &quot;unterbrichst&quot;, aber dann so etwas Langes herauskommt, wie gestern! Da fühl ich mich nah, das heißt so, als könnte ich dich beim Schreiben beobachten! (Vom besagten &quot;Direktionsbesprechungsraum&quot; aus, von dem ich aber noch immer nicht weiß, wie der Weg dorthin verläuft!!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute waren meine &quot;&lt;b&gt;Schwiegereltern&lt;/b&gt;&quot; mittags bei mir. Der &quot;alte Herr&quot; (mein liebster Ersatz-Vater! der ja eigentlich beinahe mein Großvater sein könnte) wird in einem halben Jahr 88! Hat leider noch immer seine Stimmbandentzündung, weshalb seine Stimme enuchenhaft klang, was ihm etwas peinlich war. Noch unangenehmer war es ihm allerdings, als er in seinem Schächtelchein keine Hörstöpsel entdeckte. Deshalb war unsere Unterhaltung etwas laut. Doch seine Frau stellte die verbindliche - näher sitzende - Verstärkerin dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &quot;alte Herr&quot; hat dann wieder ein bißchen Stimme bekommen, als wir über seine Lektüre sprachen (Neurobiologie zum Beispiel) und über die Artikel, die er noch immer schreibt. Er hatte leider auch Pech mit seinem neuen Notebook: vorher klappte es, ins Internet zu kommen; seit er es mit dem internen Modem des Notebooks versucht, klappt es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Wohnung kann ich jetzt wie auf einem Fotos vor mir sehen!! Ich bin jetzt wieder hinter dir, deinem Blick, der meine Phantasie geschärft hat, hinterhergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Abend in einem der Betten, nicht fremden, jedoch auch noch immer nicht gewohnten, konnte ich nicht einschlafen und dachte ziemlich zwanghaft an deine Beschreibung und daran, was dein Schreibtalent eigentlich für dich bedeuten könnte. Ich kenne unter meinen &quot;normalen&quot; Bekannten niemanden, der/die das so könnte. Du bist da singulär!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte auch daran, ein wenig &lt;b&gt;Bilanz &lt;/b&gt;zu ziehen aus unserer für mich doch sehr ungewohnten - weil mir intensiv, vertraut, zugleich befremdend erscheinenden - Beziehung. Ich habe bisher nur mit drei Frauen per Internet korrespondiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, &lt;b&gt;Anni&lt;/b&gt;, schrieb beim ersten Mal, sie wolle mir eigentlich gar nicht schreiben, sondern mir nur sagen, sie vermute hinter meinen Angaben über mich ein Fake. Sie arbeitete als Online-Redakteurin. Sie beriet mich bereitwillig bei Hard- und Softwarenproblemen, verriet nicht viel von sich, weder wo sie wohnte, noch wo sie arbeitete, schrieb mir aber schon beim zweiten Mal, sie habe herausgefunden, wie ich heiße, wo ich wohne, wie meine Telefonnummer laute usw. Mit der Zeit kam heraus, daß sie mit ihrer Arbeit sehr unzufrieden war und einen Großteil der restlichen Zeit mit Fahrten von und zum Arbeitsplatz verbrachte. Auf dem Ungleichgewicht an Wissen übereinander beharrte sie bis zu meiner Abreise nach Italien Mitte Juli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite, &lt;b&gt;Eva&lt;/b&gt;, war Volksschullehrerin und anfangs sehr interessiert, mich kennenzulernen. Sie schrieb mir sehr häufig. Ich empfand sie sehr gefühlsvoll, zugleich wieder mißtrauisch und sich selbst die Gelegenheiten nehmend. Ein Schritt vor, zwei zurück. Sie verbot mir nach kurzer Zeit Fragen bzw. beantwortete sie nicht mit dem Argument, sie spüre dabei eine psychische Sperre, die aber nicht mit mir zusammenhänge. Längere Briefe verwirrten sie, glaube ich. Sie wolle, schrieb sie, unterhalten werden, nicht mit Problemen belastet. Sie kündigte mehrmals an, mich &quot;in der Hauptstadt&quot; treffen zu wollen, doch jedes Mal verließ sie der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte, &lt;b&gt;Tanja&lt;/b&gt;, charakterisierte sich so: &quot;intelligent, charmant, lebendig, schlagfertig (aber nur mit Worten), leider manchmal spitzzüngig, tolerant, noch immer neugierig aufs Leben&quot;. Sie wollte aus dem &quot;Teich der Wissenschaftsfrösche&quot; ausbrechen, suchte wohl einen Begleiter während den Sommers, nicht unbedingt drängend, doch eindeutig. Sie schrieb mir sowohl von zu Hause als auch von ihrem Institut aus. Ich glaube, sie interessierte sich wirklich für mich. Sie schickte mir bald auch einige Fotos von sich. Während meines Auslandsaufenthalts verfaßte sie eine Art Tagebuch. Sie wollte mich während der Sommers mehrmals treffen. Daraus wurde nie etwas, weil ich entweder nicht da war oder sie zu beschäftigt. Sie bereitete einige Ausstellungen in den Bundesländern vor. Für sie stand eindeutig ihre Arbeit an erster Stelle. Weil diese im September wieder in den Vordergrund rückte, wurden ihre Briefe immer seltener. Als ich sie im Oktober auf der Rückfahrt von Tirol aufsuchen wollte, war sie auf einmal auf Dienstreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem zweiten Briefchen hast du den schönen Satz geschrieben: &quot;wir müssen für Dich eine Kuh in die Wohnung stellen&quot; (du zitierst deine Oma). So etwas rührt und verbindet mich! Du hast viele Sätze geschrieben, die ich nicht erwartet habe und mich neugierig machten. Worauf? Zumindest darauf, daß &quot;es&quot; weitergeht. So dieses tägliche Hin und Her! Diese gegenseitige - sensible - &lt;b&gt;Aufmerksamkeit &lt;/b&gt;(und auch Aufmerksamkeit auf Dinge, die sonst vielleicht nicht beachtet werden würden, nicht noch einmal bedacht)! Ich gerate manchmal in eine unbestimmte Sehnsucht, die ein bißchen weh tut, zugleich auch beruhigt. Es gefällt mir meist sehr, was du über dich (und auch deine T.) schreibst. Diese Zärtlichkeit, dein Stolz, deine genauen Augen, auch deine Ausdauer! In der Art, wie du schreibst, schließt du vieles ein, weniges aus. Du hast zwar &quot;Schwärze&quot; angedeutet, bist aber nicht darauf abgefahren, es vor mir auszubreiten. (Nicht daß ich mich &quot;Schwärze&quot; abhalten, verwirren oder verärgern würde. Dazu habe ich zu viel erlebt.) Es ist ein Spiel mit lebendigen Bedingungen, solchen also, die sich ändern können, wenn es sich aus dem Kontext von dir und mir ergibt. Ist das nicht so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß du &quot;&lt;b&gt;Sinnlichkeit&lt;/b&gt;&quot; nicht nur oberflächlich siehst, gefällt mir auch. Allerdings habe ich auch für die &quot;Oberfläche&quot; etwas übrig, zum Beispiel Kleidung und Kleidungkauf, wie du weißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schreibst: &quot;Gehen wir einen kleinen Schritt weiter?...&quot; Natürlich wäre ich &quot;neugierig&quot;, weiß aber nicht, in welche Richtung du denkst bzw. was du dir da wirklich vorstellst. Außerdem gibt es bei mir eine Schamgrenze, die zumindest von zwei Faktoren bestimmt sind: daß ich dich nicht persönlich kenne (da wäre das ganz anders); und daß mich der Gedanke irritiert, daß ich nicht ausschließlich dir schreibe, sondern meistens oder gar immer eine Mitleserin haben könnte, nämlich deine T.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebste Grüße, KK, dem Anlaß entsprechend vielleicht sogar ohne Diminutivendung,&lt;br /&gt;
samt etwas vorgezogener Silvesterumarmung, &lt;br /&gt;
und entsprechend viele Wünsche für G, Helligkeiten, Erleuchtungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALEX</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-02T23:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2271509/">
    <title>Wed, 27 Dec, 22:50  061</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2271509/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deine E-Mail-Folge hat mich sehr sehr erfreut! Der Nachmittag war dann keineswegs so grau (und trüb), wie vielleicht befürchtet! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war natürlich ein kleines Mißverständnis, einerseits (was die Direktheit betrifft, meine: ich bin auf eine gewisse Weise schüchtern, wie von klein auf gelernt, in Gefühlsausdrücken); andererseits auch nicht, denn bei aller Wechselhaftigkeit der &lt;b&gt;Gefühle&lt;/b&gt;, könnte ich doch nicht ohne intensive Gefühle täglich an dich schreiben. Was ich auch noch im Lauf der Zeit gelernt habe, ist Vorsicht. Insofern ist dein Wort herantastend auch für mich das passende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Abend war ich bei einem Paar, das ich bei einer Vernissage zufällig wieder getroffen habe. Sie arbeitet als freiberufliche Journalistin, vor allem über Frauenthemen, und er an einem Institut im Bereiche Regionalwirtschaft.  Im Sommer hat sie ein doppelbändiges Werk über die Frauen im Wiener Gemeinderat geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf des Abends kam auch die Rede auf &lt;b&gt;Transsexuelle&lt;/b&gt;, weil ich vor einiger Zeit einen Mann kennengelernt habe, der Unterwäsche sammelt (gebrauchte) und an Frauen, die er gern hat, auch neue verschenkt (dabei jedoch nicht immer die richtige Größe errät). Oder auf Schutting, der sich operieren ließ und seither keine Brust, aber Bartwuchs hat. Es gab einaml in der Fotogalerie eine Ausstellung, bei der Bilder von Frau zu sehen war, die sich operieren ließ. Die Fotografin sagte, diese Frau sei als Mann jetzt sehr glücklich, sei jetzt Sheriff eines kleinen Orts. Man sah sie mit entblößter Männer(!)brust (darauf eine Adler-Tätowierung, da er unter den Vorfahren Cherokee hat) und auch beim Pinkeln. Das Thema war eigentlich das Männliche in der Frauenbrust bzw. die falsche &quot;Seele&quot; im falschen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ein ansatzweise sonniger Morgen mit flachen dunklen Wolken vom Westen her, die sich jedoch aufbauen, das heißt: zusammenwachsen. Ich hoffe, es bleibt schön, Regen hätte ich gar nicht gern, da ich ja zu meinen jüngeren &lt;b&gt;Geschwistern &lt;/b&gt;fahre. Ich wollte das schon so lange tun, um ein gewisses Gleichgewicht zwischen den hiesigen Verwandten und denen am Land herzustellen. Immer wurde es verschoben. Jetzt habe ich gesagt: noch in diesem Jahr, wohin kommen wir denn!  Eigentlich freue ich mich darauf, denn besonders mein Schwager ist sehr gesprächig, auch ohne Schwips. Er ist unterhaltsam, auch witzig. Ein gerader Michl. Er ist im Dorf und in der Umgebung sehr verankert, kennt &quot;Tausende&quot; über die Heurigenwirtschaft und seine sonstigen Geschäfte und ist - so weit ich das beurteilen kann - sehr beliebt. Auch mein jüngerer Bruder ist eine sehr kommunikative Person, man kann auf seinem Hof auch während der Woche einkaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den &lt;b&gt;St. Marxer Friedhof &lt;/b&gt;kenne ich von früher. Ich war ein Friedhofgänger bzw. bin es noch immer: an einem neuen Ort gehe ich meist bald auf den Friedhof, vor allem wegen der Namen und der Gräberformen. Ich würd gern wieder einmal dort hingehen, es ist schon lang her, als ich dort war. Ich erinnere mich an einen Abschnitt mit jüdischen Gräbern, ziemlich wüst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina, zum Schluß einige kurze Fragen: Wie viele Stockwerke hat das Gebäude, in dem du arbeitest? Wie könnte ich vom Eingang zum Direktionsbesprechungsraum kommen? Hast du während der Woche fixe Arbeitsschlußzeiten? In welcher Höhe befindet sich deine Wohnung in der Neustiftgasse? Wie groß ist sie und was kannst du sonst noch über sie sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre sehr schön, wenn ich heute wieder ein Brieflein von dir vorfände! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel G am Vormittag und auch sonst! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich &lt;br /&gt;
ALEX</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-18T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2266126/">
    <title>Wed, 27 Dec, 14:50 - 060</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2266126/</link>
    <description>Heute zum dritten Mal lieber, lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe mich nur! Man (ich) kann gar nicht genug geliebt werden! Kleine Mailflirts (= ein zögernder herantastender Ausdruck von Schüchternheit) sind kein Zustand, haben sehr wohl eine Eigendynamik!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Deiner Definition von &lt;b&gt;Glück und Unglück&lt;/b&gt;: ob mit Bewußtheit Glück schwindet? Ich koste es aus, dehne die Situation bis zur (bitteren) Neige. Im Moment zahle ich einen hohen Preis für mein Glück. Deshalb bin ich zerrissen, zerfleische mich selbst, und von mir bleibt nur mehr ein kitzekleines Fleckchen übrig. Ich sehe es im Winkel zusammengekauert sitzen und kann&apos;s nicht mehr hervorholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Glück jeden Preis wert ist - zahlt man nicht immer zu viel dafür? Andererseits lebe ich für diese Momente, Ewigkeiten. Schuhs Depressionstheorie stimme ich voll zu. Nur - wenn man so leicht in den Suchtzustand reinkommt und ihn &quot;genießt&quot;, müßte es doch auch ein Leichtes sein, wieder hinauszuschweben? Ist es aber nicht. Weil Sucht! Gehört Schuh zu den Glücklosen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleib im Warmen drinnen, wenn&apos;s draußen grau ist, oder suche die Stimmung, z. B. am &lt;b&gt;St. Marxer Friedhof&lt;/b&gt;. Diese alten Gräber passen herrlich in den Nebel, weil Engel anklagend ihre steinernen Münder zum stillen Schrei aufreissen. Übrigens ist nicht nur Mozarts Grab dort, sondern auch das des Mannes auf dem &quot;Zwanziger&quot;. Habe ich durch Zufall entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drücke und umarme Dich, ein zartes Streicheln und ein flüchtiges Küßchen &lt;br /&gt;
Tina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS1: Ich trage schon seit Jahrzehnten keine &lt;b&gt;Uhr &lt;/b&gt;mehr. Schon meine (sehr geliebte) Oma hat mich gelehrt, die Zeit nach dem Stand der Sonne bzw. Tageszeit abzulesen. Nachdem ich sowieso nie wußte, auf welchem Handgelenk mich die Armbanduhr nicht stören würde (weil ich umerzogene Linkshänderin bin, was ganz praktisch ist, gearbeitet wird links, derweil die Rechte frei für etwas anderes), habe ich irgendwann als junges Mädchen ich aufgehört, eine zu tragen. Wahrscheinlich war sie kaputt und eine neue wäre zu teuer gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS2: Schuh habe ich erst &quot;kennengelernt&quot;, als einen Artikel im STANDARD über ihn gelesen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS3: Da fällt mir ein: Ist Dir Freitag Rathaus  recht, um die CP zurückzubekommen?</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-07T08:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2264396/">
    <title>Wed, 27 Dec, 13:58 - 059</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2264396/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil in vielen Brieflein ein G-Wunsch vorkommt, habe ich jetzt den Aufsatz &quot;Postskriptum über das &lt;b&gt;Glück und Unglück&lt;/b&gt;&quot; in dem Buch &quot;Schreibkräfte&quot; von Franz Schuh gelesen (ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk). Der hat mich erheitert, weil er unter anderem von der &quot;Transsubstantiation des Schmerzes in eine dunkle Freude&quot; spricht; &quot;und am Ende kann auch die Depression wie eine Sucht wirken, aus der es keine Befreiung gibt, weil eben der Schmerz, den man erleidet, mit dem allzumenschlichen Wunsch, ihn loszusein, ganz und gar verschmolzen ist&quot;. Es gebe sichtlich kein &quot;Jenseits der Zu- und Wechselfälle von Glück und Unglück&quot;. Es gehe eigentlich immer nur ums &quot;Glück im Unglück&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für meinen Teil vermeide es gern festzustellen, ob ich mich im Glück oder im Unglück befinde. Das Unglück macht sich von selbst bemerkbar; und das Glück ist ein Zustand, der mit der Bewußtheit verschwindet. Fühle ich mich glücklich (glückselig), frage ich nicht danach. Stelle ich die Frage, bin ich schon draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einander Glück(smomente) zu wünschen (wie wir es tun), ist schön und richtig. Das Glück zu suchen und dann auch noch das Bedürfnis zu haben, darin BEWUSST zu verweilen, scheint ein Widerspruch zu sein. Was denkst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für das kleine Mädchen-Portät. Also T&amp;H, so heißt diese sichtlich unzertrennliche Erfolgsfrauen-Firma! Funktioniert nach dem gegenseitigen G&amp;N-Prinzip, sodaß niemand zu kurz zu kommen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöner grauer Nachmittag, ich liebe dich! (Warum eigentlich nicht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich &lt;br /&gt;
ALEX &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ist &quot;kleine Mailflirts&quot; ein Zustand? Oder hat das für dich auch eine Dynamik?</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-26T19:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2262083/">
    <title>Wed, 27 Dec, 13:48 - 058</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2262083/</link>
    <description>Lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &lt;b&gt;Mittagspausenbrief&lt;/b&gt;, weil mein Mädchen nicht weg konnte. Allein freut&apos;s mich nicht, und von Weihnachten bin ich sowieso noch satt. Viele Leute bei uns in der Firma haben sich freigenommen. Deshalb habe ich niemanden zu einem Kaffee verführen können. Daher bleibt mir das Vergnügen, Dir zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Dir nicht einmal &quot;lichte Energie&quot; schicken, weil&apos;s schon wieder so trübig ausschaut draußen. Dafür eine Kurzbeschreibung meiner heutigen &lt;b&gt;Kleidung&lt;/b&gt;: Dunkelgrauer, silbrig glänzender enger Hosenanzug mit überlanger schmalgeschnittener Jacke (in Rückenmitte mit Gehschlitz und leicht tailliert); darunter ein lichtsilberner Kurzarm-Body; und da drunter ein nicht spürbares weißes, mit Spitzenrand verziertes Baumwollhöschen. Schwarze Strumpfhose, blickdicht, und bequeme Stiefelchen komplettieren meine Garderobe. Nicht geschminkt (nie), die Haare leicht gewellt, weil nebelig draußen, und ein leicht müdes Aussehen vervollständigen mein Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Connie Palmens &lt;/b&gt;Stil hat mich im ersten Drittel ihres Buches und am Ende gefesselt. Der Mittelteil, in dem sie größtenteils ihre gemeinsamen Reisen und ihre Arbeit beschreibt, hat auf mich eher langatmig gewirkt. Ich hätte gerne Intimeres gesehen und gelesen. Um ihre unbändige Liebe zu Ischa beneide ich sie nicht. Es scheint doch so, als ob er ihr nicht all das geben konnte, das sie brauchte. Sie hat in den vier Jahren nicht die Sicherheit, die Liebe geben kann, erfahren, sondern mehr Leiden durch ihre leidenschaftliche seelische Hingabe. Jede Stunde, die sie nicht bei ihm war, war durchtränkt von Unruhe  und Unsicherheit. Erst sein Anblick konnte sie beruhigen. Ständige freudige Erregung und nie ein Ausruhen, wenn man zwangsläufig getrennt wird. Hält dieser Zustand wirklich so lange an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß mich leider wieder auf die Arbeit stürzen, weil Mittwoch, Mutter und nachher wieder eine Entführung. Zur Zeit erlebe ich Ähnliches wie CP, wenn auch im gewöhnlicheren Rahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis später &lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-24T11:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2256066/">
    <title>Wed, 27 Dec, 09:30 - 057</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2256066/</link>
    <description>Hi mein Alex! Der mir immer wieder neues Lächeln hervorzaubert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für&apos;s &quot;Treu&quot;-Sein. Bedarf überhaupt keiner Ausdauer meinerseits, ich genieße es, mit Dir diese Mailflirts auszutauschen. Leider hab ichdein letztes Mail erst heute um 8.55 h erhalten habe. Dafür breche ich meine Arbeit sofort ab und schreibe Dir retour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin auf dem Stefansplatz mehr geschlittert als gegangen, weil ich zu unlustig war, die U-Bahn zu benützen. Die Glatteis-Buße folgte sogleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wird&apos;s wieder nur ein Mail mit ständigen Unterbrechungen.  Mittags habe ich auch wenig Zeit, weil meine &lt;b&gt;Tochter &lt;/b&gt;gefüttert werden will. Du hast Recht, wir haben eine sehr intensive Liebesbeziehung zueinander. Ich war noch nicht 17. als ich sie bekommen habe, so etwas schweißt zusammen! Wir sind eigentlich alles: Freundinnen, Schwestern, Beraterinnen, ich oft ihre &quot;Bank&quot; und sie die &quot;Anlage&quot;!. Was das Naschen betrifft: keine Angst ich werde nicht dick und die Kleine paßt ein bißchen auf, denn sie hat die Figur ihrer Großmutter väterlicherseits (die groß, kräftig und dominant war, im Gegensatz zu meiner Mutter, die klein, dünn und ruhig ist) geerbt, was aber kein Nachteil ist, denn sie wirkt sehr weiblich. Die Treibende bei Veranstaltungen wie Kabaretts, Kino, Oper etc. bin meist ich, weil ich zahle. 					&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lachs &lt;/b&gt;bis uns schlecht wird  daraus kannst Du schließen, daß wir nicht aufhören können und &quot;stopfen&quot;, weil er so gut schmeckt, bis wirklich nichts mehr in den Bauch paßt. A bissi unbeherrscht halt! Aber es gibt ja Samarin.					&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht&apos;s Dir gut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küßchen&lt;br /&gt;
Tina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: CP schon gelesen! Furchtbar traurig dieses Ende!! Ich könnte Dir das Buch am Freitag, wenn Du willst, ins Rathaus bringen..</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-22T04:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2253119/">
    <title>Mon, 25 Dec, 17:18  056</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2253119/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauhreif mit toter Sonne gefällt mir sehr. Ich bin vielleicht jetzt in einer etwas sentimentalen &lt;b&gt;Stimmung&lt;/b&gt;, mit verschiedensten Gefühls- und Gedankenverbindungen. Vielleicht auch, weil ich dir so lang (so kurz!) treu bin: und du mir auch, auf diese intensive Weise! Für mich ist so etwas neu: ein emotionales Verhältnis mit einer Frau, die ich noch nie gesehen hab, aufgrund einer täglichen Korrespondenz. (Was früher auf diesem Gebiet passieren konnte, wirkt dagegen etwas lächerlich: alle 8 bis 14 Tage ein Brief!) Mir gefällt diese ungewöhnliche Gedanken-, Erinnerungs- und Gefühlsverzahnung, zugleich real (Schrift) und phantastisch (Bilder, Projektionen, Erinnerungsmischungen). Ich bewundere deine Ausdauer und Intensität!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bekomme ich auch etwas zu Versinnlichung geliefert, zum Beispiel deine Anmerkungen zur Kleidung. Je genauer du etwas beschreibst, desto genauer können meine Vorstellungen sein. Wochenendmäßig abgenudelt allein wäre zum Beispiel zu wenig. Was dann folgt, erleuchtet mich (beleuchtet dich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine T. scheint  kleidungsmäßig  ganz auf deiner Linie zu sein. Oder: wer inspiriert wen? Wie ihr überhaupt ein ungewöhnliches &lt;b&gt;Mutter-Tochter-Paar&lt;/b&gt; zu bilden scheint. Sagen wir so: gegenseitig symbiotisch. Manchmal erscheints mir auch so, als würde sie dir Unterschlupf bieten bzw. eine Mitverschwörerin darstellen. Dagegen halte ich jedoch, daß du oft von einem Spiel redest. Ohne Augenschein ist dieses nicht so einfach von Realität zu entscheiden, noch dazu, wo doch alle Informationen nur durch einen einzigen Filter  dem deinen  zu mir kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine &lt;b&gt;Mutter&lt;/b&gt; ist eine kräftige Person, wenn sie dir und der T. ihren Willen aufzwingen kann. Ein bißchen erinnert sie mich an meine Großmutter, die von ihrem Zimmer aus die ganze Familie, 9 Personen,  beherrscht und ein relativ hohes Alter, an die 80 Jahre, erreicht hat. (Positiv: sie hatte immer den Überblick über die Finanzen und die Arbeitsabfolge und verteilung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ihr beide Naschkatzen seid, habe ich schon mitgekriegt. Wie geht das aber mit der Linie zusammen? Oder ist das nur anfallweise bzw. seid ihr Schnellstverbrenner? (Und: wo ist das Vergnügen beim Futtern mit Lachs bis uns schlecht wird?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Brief endet recht dramatisch: schwarzer Freitag, lautlose Hilfeschreie, keine Medikamente, kein Seelenbad.... Willst du mir dazu nicht ein bißchen mehr erzählen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer herzlichen Weihnachtsumarmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALEX</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-20T17:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2253066/">
    <title>Sun, 24 Dec, 18:38 - 055</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2253066/</link>
    <description>Hi Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Erklärungen dazu gefallen mir, sind aber nicht ganz aufschlußreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Voyeuristisch &lt;/b&gt;im Sinne von Spanner schätze ich Dich auf keinen Fall ein, bestenfalls sinnlich. Pullis bzw. Blusen ziehe ich kaum an. Meist schwarze Bodys, darunter nicht viel, ein Höschen. Derer gibt es einige Varianten. Solche, die ich nicht spüre, mag ich am liebsten. Heute bin ich wochenendmäßig abgenudelt in alten schwarzen &quot;Sfarzo&quot;-Jeans, einem weißen T-Shirt, grauen Lacoste-Freizeitsweater, einer zarten grauenStrumpfhose und einem weißen nicht spürbaren Höschen gekleidet. Mein Mädchen hat mir übrigens sehr sexy Sachen zu Weihnachten geschenkt. Strümpfe, Strapse und ein Nichts von einem Tanga. Alles schwarz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine &lt;b&gt;Mutter &lt;/b&gt;wollte nicht mit uns Weihnachten feiern, daher sind wir bei ihr geblieben und meine T., völlig übernächtigt, hat sich in ihr Bett gelegt und gedöst. Jetzt bin ich beim ihr zuhause, und wir werden uns noch was zum Naschen genehmigen, dann darf ich zwei Blusen bügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterher fahren wir zu mir nach Hause und werden weiterfuttern: Lachs auf Toastbrot (bis uns schlecht wird). Dazwischen habe ich mich gefreut, von Dir zu lesen und Dir zu antworten. Nächtens streife ich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein &lt;b&gt;schwarzer Freitag&lt;/b&gt; hat mich den Nachmittag gekostet, bis ich mich wieder &quot;geturnt&quot; habe (zum Teil auch mit CP versucht), mit Putzen, mit Anrufen (lautlose Hilfeschreie), mit Sekt (doch Säuferin? verstehe jetzt CP sehr, sehr gut), aber keine Medikamente!!! bis ich geholt wurde, aber kein Seelenbad erlebt, dafür drei! anstrengende Träume. Habe dann aufs Weiterschlafen verzichtet. War allerdings schon Aufstehzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Früh Rauhreif mit toter Sonne erlebt. Wunderschöne rosa Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir ein zartes Weihnachtsküßchen, &lt;br /&gt;
um einem &quot;Down&quot; vorzubeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-28T07:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2239334/">
    <title>Sat, 23 Dec, 12:00 - 054</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2239334/</link>
    <description>Liebe T.!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &lt;b&gt;Kleidung&lt;/b&gt;: mich interessiert Frauenkleidung wegen meines Interesses für Mode. Emma Peel-Artiges ist zwar retro, gefällt mir aber. Was du beschreibst, würde ich natürlich lieber in natura sehen. Oder du schickst mir einmal ein Foto davon als Attachement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Darunter-Anziehn habe ich eigentlich nicht die &lt;b&gt;Unterwäsche &lt;/b&gt;gemeint. Aber Frauenunterwäsche ist nun einmal interessanter als die von Männern. Ich bin vor Jahren auf schwarz umgestiegen. Bei mir ist es bei der Unterwäsche so wie bei der Oberbekleidung: ich möchte bei dem bleiben, was mir gefällt und paßt. Hosen kaufe ich meist zwei, drei auf einmal, Schuhe (hohe) auch, und die Unterwäsche im Dutzend. Warum? Herumsuchen, herumprobieren usw. macht mir keinen Spaß. (Ich begleite aber gern Frauen beim Einkaufen, das ist spannend und abwechslungsreich.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese weiterhin gern darüber, was du trägst (und auch darüber, wie die Männer darauf reagieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Voyeur&lt;/b&gt;: Ich bin kein Spanner, beobachte aber gern. Außerdem liebe ich das Eindringen in fremde Gebäude. Insofern hätte der Direktionsbesprechungsraum sicher eine gewisse Anziehungskraft. Wenn du mir den Weg dorthin vom Eingang aus genau beschreiben würdest... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wetter&lt;/b&gt;: Am Morgen war es völlig düster, und ich dachte, es würde den ganzen Tag so bleiben und war gleich abgeturnt. Jetzt lockt mich diese Sonne hinaus. Dich auch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel G und wenig Programm! &lt;br /&gt;
Dazu einige KB (oder BK)! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe &lt;br /&gt;
A.</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-27T06:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2239266/">
    <title>Fri, 22 Dec, 11:34 - 053</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2239266/</link>
    <description>Servus Alex! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freigiebigsein fällt bei der &lt;b&gt;Kleidung &lt;/b&gt;ja leicht. Damit kannst Du sehr gut tarnen, täuschen und verstecken. Echtes Fell könnte ich mir nicht so leicht leisten, daher Kunstfell. Allerdings muß ich mir schon wieder widersprechen, denn heute ist es ein Jäckchen im Stil der 70er Jahre (Emma Peel) mit Hüftgürtel angenäht, hüftlang (Farbenmix kleingemustert schwarz, braun, weiß) mit echtem Pelzbesatz am Kragen und an der Ärmelunterseite (schwarz, braun, Fuchs nehme ich an), passende leicht ausgeschlagenen braune Hose dazu. Darunter? Was ziehst Du so an? Darunter?? Sind wir schon so intim? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &lt;b&gt;Voyeur&lt;/b&gt;: Theoretisch gibt&apos;s immer eine Möglichkeit, allerdings erheiterndererweise  auf die gestrige Situation passend, wäre das der Direktionsbesprechungsraum, in den Du nicht so leicht kommen würdest. Ein bißchen Exhibitionismus wertet das Selbstwertgefühl auf (brauche ich nicht wirklich); interessant dabei sind die Reaktionen des &quot;Verführten&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Therapeuten: Ich mag es, ein bißchen mit ihm zu spielen und ihn in die Irre zu führen. Außerdem glaube ich nicht, daß ein &lt;b&gt;Therapeut &lt;/b&gt;wirklich alles tun würde, um ein angeschnittenes Thema fortzusetzen. Wenn ich nicht darüber sprechen will, kann er sich auf den Kopf stellen und er würde nichts von mir erfahren, oder doch? Wenn er auf den Knieen rutscht? Wer weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Luft&lt;/b&gt;: Ich mag komischerweise Zugluft, mein Rücken allerdings nicht. Immer habe ich Fenster offen. Bei mir ist es ziemlich warm in der Wohnung, sodaß ich halbnackt herumlaufen kann. Es hat aber auch schon Zeiten gegeben, wo ich im Winter bei offenem Fenster halbnackt geschwitzt habe und die meinigen erfroren sind. Selbst in der Firma haben sich die Leute beschwert, wegen der Kälte (19° kommen schon hin) in meinem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, daß Du das &lt;b&gt;Gedicht &lt;/b&gt;so auffasst. Hier, wie ich es verstehe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Gib mir das Wegerecht 	&lt;/strike&gt;                          Schenk mir Dein Vertrauen&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;über die Kornstiege &lt;/strike&gt;		                      laß es wachsen&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;zu deinem Schlaf, 	&lt;/strike&gt;	                         bis in Dein Innerstes&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;das Wegerecht 		&lt;/strike&gt;                                   laß mich Dir Vertrauen geben&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;zu deinem Schlafpfad, &lt;/strike&gt;	                            bis ich Dich gefunden habe&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;das Recht, 		&lt;/strike&gt;	                                Gesteh mir zu,&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;daß ich Torf stechen kann&lt;/strike&gt; 	                daß ich in Deine Seele eindringen darf&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;am Herzhang, morgen 	&lt;/strike&gt;                         wann Du so weit bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Programm für die nächsten Tage: Macht mir Angst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-15T15:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2236622/">
    <title>Wed, 22 Dec, 08:08 - 052</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2236622/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostümchen aus Mailand mit Leoparden-Kragen und Stulpen auf den Ärmeln... : Leoparden heißt Fell oder Imitation? Und darunter? Und heute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur angedeuteten &lt;b&gt;Beobachtungssituation &lt;/b&gt;wäre zu fragen, was gegenüber denn genau bedeuten würde, vom Eingang aus gesehen? Die Rolle des stillen Genießers (oder auch Voyeurs) wäre mir in dieser Konstellation neu, aber eine Inszenierung, die ich interessant fände. (Allerdings würde ich dabei nicht von anderen beobachtet werden wollen. Gäbs dazu  theoretisch  überhaupt eine Möglichkeit?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Therapeut ist immer sehr aufmerksam, wenn die Klientin von selbst spricht. Er würde durch Haltung und Mimik Verstärkung signalisieren, was schreibenderweise nicht möglich ist. Ich kann aber versichern, daß es so ist und bleibt. Er würde alles tun, wenn einmal zu einem Thema geprochen wird, damit sich das fortsetzt. Zum Beispiel all das, was deine Mutter in den Mittelpunkt rückt, wobei die Tochter  weit oben  nicht ausnehmen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Wärme und Luft: ich vermeide Zugluft. Daher öffne ich das Fenster nur, wenn ich nicht im Raum bin. Außerdem halte ich die &lt;b&gt;Raumtemperatur &lt;/b&gt;auf einem Minimum, weil es für mich ein Horror wäre, bei 25 Grad (wie ich es von zu Hause gewohnt bin) den Tag verbringen zu müssen. Mir genügen 19 Grad. Wenn mir das zu kühl wird, zieh ich eben etwas an. Und dort, wo ich schlafe, darf auch im tiefsten Winter keine Heizung eingeschaltet sein. (Ich vertraue auf die Zusammenarbeit von Kleidung und Nachbarin.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt  8.32 Uhr  zum Beispiel öffne ich das Fenster, nachdem ich Heizung, die auf 2,5 stand auf 2 zurückgedreht habe, und gehe eine Weile hinunter, um zu frühstücken (Joghurt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir tun übrigens noch einige &lt;b&gt;Muskeln &lt;/b&gt;weh, die Innenseiten der Oberschenkel (mein derzeit erreichbarer Spreizwinkel liegt nur bei 90 oder 100 Grad!) und auch die Schultermuskulatur. Ich habe gestern mehr als eine Stunde trainiert und war gleich danach leicht zittrig, was ich aber draußen an der scharfen Luft bald vergessen habe. Ich war danach noch im Westbahnhof: erstens um die Leute zu betrachten, die in Scharen abreisen; und zweitens um mir Zeitschriften zu kaufen (wieder einmal zu viel Papier auf einmal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß von einigen Bekannten, daß sie auch gleiten. Wie ist der Rahmen bei dir? (Du schreibst meist nach 10 und 14 Uhr. Deshalb dachte ich, da gibts eine Pausenmöglichkeit. Oder hängt das mit dem jeweils abgearbeiteten Arbeitspensum zusammen? Oder mit der Abwechslung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem angefügten Gedicht fallen mir folgende Wörter auf : Wegerecht (zweimal), Kornstiege, Schafpfad und Herzhang. Auffällig ist auch, daß Komposita dieser Art so gedrängt in einem so kurzen Gedicht vorkommen. Das Schlüsselwort ist für mich aber Torf, noch dazu mit stechen verbunden (was bei mir negative Assoziationen herbeiholt: siehe die Augen ausstechen, stechender Blick). &lt;b&gt;Torf &lt;/b&gt;ist Brennmaterial. (Als Torfmull ist es bereits  zerrieben  noch leichter brennbar.) Wer also am Herzhang Torf sticht, entfernt von dort Brennmaterial, um sich selbst einzuheizen. Dieses Brennmaterial fehlt aber dem anderen. Oder wächst es automatisch nach, sodaß sich der Schaden im Grenzen hält? Wie denkst du darüber?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel G!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-27T08:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2236502/">
    <title>Thu, 21 Dec, 13:20 - 051</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2236502/</link>
    <description>Servus Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sag mir einen besseren Grund als Schweiß-Investition, warum ich Dir etwas schenken sollte? Möglicherweise stinkst Du, wenn Du schwitzt, und ich müßte Dir auf Gestank hinauf ein Geschenk machen. Wäre doch ein bißchen pervers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos &lt;b&gt;stinken&lt;/b&gt;: Momentan wird hier das Fenster (umständlichst) von fürchterlich riechenden Widerlingen geputzt. Den einen habe ich, weil zigarettenrauchend hereingekommen, hinausgeworfen, und der andere soll bitte auch bald verschwinden! Wie kann man nur so lange brauchen, um ein halbwegs sauberes Fenster zu putzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du merkst, ich bin gereizt. Ist aber nicht so schlimm. Ja, Du hast recht, gestern war ich bei meiner &lt;b&gt;Mutter&lt;/b&gt;. Sie hat mich ganz aufgeregt am Flur wartend empfangen und mit folgender Meldung überfallen: In ihrem Unterleib rumpelts, die Innereien fehlen. (So geht&apos;s ihr. Ständig neue Ängste!). Ich konnte sie nur schwer beruhigen, indem ich sie darauf hinwies, daß sie ja kaum hier würde stehen, geschweige denn gehen würde können, wenn dem so wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottseidank, der &lt;b&gt;Fensterputzer &lt;/b&gt;ist abgezogen! Aber die Oberlichte hat er mir offen lassen, weshalb ich mir die Leiter geholt habe und auf dem Fensterbrett herumgeturnt bin und mit relativer Kraftanstrengung (was der Dicke nicht geschafft hat) den Riegel vorgeschoben habe. Wäre ein schöner Anblick von der Vis-a-vis-Seite für Dich gewesen: Kostümchen aus Mailand mit Leoparden-Kragen und Stulpen auf den Ärmeln, Grundfarbe schwarz, kurzer Rock mit schwarzen Strümpfen (machen Superbeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fenster ist momentan weit geöffnet, um den Mief hinauszukriegen. Etwas Apfelduft hab ich als Erstmaßnahme schon verstreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Austausch deines Sicherungskastens erscheint mir unumgänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, ich habe eben das Fenster geschlossen, meine Knie sind Metallplatten und mein Tee ein Sommergetränk! Allerdings lasse ich es nicht lange geschlossen, brauche Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kennst das sicher: Heizung an und Fenster auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Pausen gestehst Du mir zu? Offiziell gibt es nur eine und die wäre ab 12 bis 14h auszuweiten. Wir haben das Vergnügen, gleiten zu dürfen. Der Rahmen dieser Gleitzeit ist aber nicht besonders groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;b&gt;CP &lt;/b&gt;bin ich schon etwas weiter gekommen, selbst beim Morgenkaffee bei schwacher Beleuchtung habe ich 5 Minuten gelesen. Herrlich, wie sie ihre Einkaufsstunde in San Francisco beschreibt. Und Ischa wütend wurde wegen einer Viertelstunde Verspätung. Gefällt mir sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern hat mich eine Heizölfirma angerufen (aus Linz) und wollte mit mir wegen eines Zahlungstermines  debattieren. (Der Mitarbeiter hätte gerne den Zahlungseingang noch im heurigen Jahr). Das habe ich ihm unter Vorbehalt zugesagt, weil er mich so schön zu überreden versucht hat,. Ich konnte ihm natürlich nicht garantieren, daß die Bank das Geld so schnell weitergibt. Dabei habe ich ihn gefragt, was er mir dafür anbieten könne. Außer Weihnachtswünschen ist ihm aber nichts eingefallen. So ist&apos;s mit Geschenken. Ich &lt;b&gt;schenke &lt;/b&gt;mit schlechtem Gewissen meiner Firma gegenüber und handle mir möglicherweise eine Rüge ein und bekomme .....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was schenkst Du mir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dir Sonnenschein !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS:  Noch etwas für dich - ein Gedicht, das mir ausgesprochen gut gefällt:	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib mir das Wegerecht	&lt;br /&gt;
über die Kornstiege	&lt;br /&gt;
zu deinem Schlaf,	&lt;br /&gt;
das Wegerecht	&lt;br /&gt;
zu deinem Schlafpfad,	&lt;br /&gt;
das Recht,	&lt;br /&gt;
daß ich Torf stechen kann	&lt;br /&gt;
am Herzhang, morgen	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Jahren auf einem Plakat der Linie U2, mit der ich früher gefahren bin, und in der Wartezeit auf die U-Bahn habe ich es auswendig gelernt. Du weißt ja, ich kann nicht warten.</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-23T06:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2231055/">
    <title>Thu, 21 Dec, 08:39 - 050</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2231055/</link>
    <description>Liebe Tina!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut mich, daß ich dich in &quot;CP-Streß&quot; bringen durfte, wobei ich dir eigentlich ein Lesen in kurzen Stücken wünsche, weil das ja die Lesezeit dehnt, womit dann das erreicht ist, was du willst: nicht - so bald  aufhören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;b&gt;Geräusch &lt;/b&gt;im Haus stammt übrigens aus einem Sicherungskasten, der immer um 4 Uhr &quot;läutet&quot;. Wer hätte gedacht, daß es so etwas gibt. (Es betrifft nicht nur mich, sondern jeden, der irgendwann hier schläft. Zuerst glaubte ich ja, es sei eine Einbildung!) Der Elektriker stand etwa 20 Minuten kopfschüttelnd davor. Er konnte nicht glauben, daß ein Sicherungskasten Geräusche von sich gibt, noch dazu immer zur gleichen Zeit. Ich hatte sie aufgenommen und spielte sie ihm vor. Das half ihm auch nicht weiter. Er zog wieder ab und sagte, er werde sich etwas überlegen. Inzwischen ist mehr als eine Woche vergangen. Gestern rief ich ihn an und stellte ihm ein Ultimatum: vor dem Wochenende wird er den Sicherungskasten austauschen müssen. Das sagte ich auch zur Häuserverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich hat sich die &lt;b&gt;Arbeit &lt;/b&gt;gestern ganz lustvoll beendet. Diese &quot;Kindchen&quot; seh ich erst wieder im nächsten Jahr, genauer: am 9. Jänner um 13.10 Uhr! Sie - das heißt: diejenigen, die noch gekommen sind, vor allem Frauen - haben mich gut unterhalten, in Umkehrung des Üblichen. Von Vorteil war, daß auch andere, von denen ich einige vom Sehen her kenne, hinzugestoßen sind. Außerdem habe ich die Russin Daria, die schon Pädagogik studiert hat - zur Assistentin ernannt, und sie hat das wirklich glänzend bewältigt, zwar etwas humorlos, doch effektiv, indem sie die wenigen vorhandenen muslimischen Männer genau befragt hat, was ihrer Meinung den Frauen erlaubt bzw. verboten ist, wobei es nur um Kommunikation an bestimmten Orten außerhalb des Hauses ging. Dabei kam eine Liste von &lt;b&gt;Verboten &lt;/b&gt;heraus.. Muslimische Männer müssen völlig verunsichert sein, fürchten die Konkurrenz der anderen Männer und billigen den Frauen viel mehr Macht zu als sich selbst. Sie sind ständig darauf aus, sich vor anderen Männern und natürlich der Verführungsgewalt der Frauen zu schützen. Ein Mann aus Tunesien erklärte, das sei eben ihre Kultur, und die müsse man würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich erwartete ich heute wieder Sonne (&quot;helle Energie&quot;), nachdem die fast längste Nacht sang- und klanglos, jedoch relativ beruhigend vorbeigegangen ist. Doch wenn ich jetzt - 9.14 Uhr - hinausschaue, sehe ich nur helles Grau über der blauen Häuserfront. Und was siehst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schöne 10- und auch 14-Uhr-Pause wünsch ich dir! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich ALEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS1: Ich habe bis jetzt schon so viel Schweiß in die Lösung des Standort-Rätsels investiert, daß es eigentlich ganz selbstverständlich wäre, wenn ich den Rest - was immer das genau ist - GESCHENKT bekäme, findest du nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS2: Meine derzeitige  ungeplante  Lektüre: ein ironisch gemeintes Weihnachtsgeschenk, unlängst billig erworben: Bäuerle, Reich nach Plan. Darin geht es um Lebensplanung in Bezug auf Geld (Einstellung zum..., Umgang mit..., Verwaltung und Vermehrung von...) - es sind meist Hausverstandargumente, aber praktisch verbunden und vernünftig ausgebreitet.</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-20T18:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2230968/">
    <title>Wed, 20 Dec, 14:32 - 049</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2230968/</link>
    <description>Hallo lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin schon im &lt;b&gt;Palmen-Streß&lt;/b&gt; und leide mit. Mir geht&apos;s ja ähnlich und daher tut mir Connie doppelt so leid. Lenkt leider nicht von meinen Wehwechen ab, wühlt eher auf. Tut mir jetzt schon leid, daß das Buch nur so dünn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropfende &lt;b&gt;Wasserhähne &lt;/b&gt;kenne ich auch. In einem Schacht (!) hat es tage- u. nächtelang getropft, bis ich einen alten Fetzen um die Rohre gewickelt habe, als erste Notmaßnahme, da war das helle Geräusch zumindest gedämpfter. Ist wirklich eine Folter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast mich vor Tagen gefragt, was ich zur Zeit lese: Geschenk zum Abschied (authentische Geschichten über krebskranke Kinder, von einer Ärztin geschrieben). Und: Bitte nicht sterben. (Habe ich begonnen, aber wegen CP weggelegt. Gabriele Wohmann gefällt mir aber ausnehmend gut auf dem Titelumschlag. Etwas maskulin, aber traurig-verschmitzter Blick aus schönen Augen. Ich habe sie lange betrachtet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HWO und KK&lt;br /&gt;
Tina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Übrigens - wenn Du&apos;s errätst, wo ich arbeite, werden wir rascher mailen können.  Ja, und Plural-Bussis stecke ich alle ein und trage sie in meinem Herzen fort.</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-04T14:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2230939/">
    <title>Wed, 20 Dec, 12:33 - 048</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2230939/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für deine liebenswürdigen Ermunterungen bzw. heiterungen durch Gunkl-Erlebnis und Kellnerbeschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin seit gestern Abend nicht ins Internet gekommen, weil Priority das Telefon gesperrt hat. Einfach so. Warum? Ich hatte eine &lt;b&gt;Einzugsermächtigung &lt;/b&gt;am 1.12. gefaxt und geglaubt, das würde reichen. Keineswegs, wie ich heute nach ca. 1 ½ Stunden verschiedenster Telefonate mit in keiner Weise kompetenten Mäderln - samt Unterbrechungen - durch deren Vorgesetzter erfuhr, die dadurch wieder Gutpunkte sammelte. Auch dadurch, daß sie schließlich die Sperre aufhob, ohne daß ich stantepede zur Bank eilen mußte, um den offenen November- Betrag einzuzahlen. Ich war so naiv zu glauben, eine Einzugsermächtigung wirke rückwirkend. Keineswegs: sie ziehen immer mit ersten des Monats ein! Und ein Fax braucht von der einen zur anderen Abteilung ganze 5 Tage! Wer hätte das gedacht! Ich bin leider ziemlich in die Luft gegangen (obwohl ich kein Traumtänzer bin): der Jähzorn meines Vaters ist in mir recht gedämpft, kann mich aber in solchen Situationen schon in fressende Wut treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut mich, daß helle Energie tatsächlich angekommen ist, wie mir der Blick aus dem Fenster  nach rechts auf den makellos blauen Himmel  zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würd gern mehr schreiben, muß aber schon weg, weil ja Weihnachten droht und die jungen Damen und Herren irgendwas in diese Richtung erwarten! Mehr also am Abend oder morgen früh. (Hoffentlich nicht so früh wie heute, wo mich irgendein  klingelndes, tapsendes, tropfendes? - Geräusch schon um nach 4 Uhr weckte!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich &lt;br /&gt;
ALEX</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-28T18:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2230900/">
    <title>Wed, 20 Dec, 10:30 - 047</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2230900/</link>
    <description>Hallo Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Energie wolltest Du von mir? Ausgerechnet heute! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der &lt;b&gt;Kellner &lt;/b&gt;im Rathaus ausgeschaut hat? Ich achte doch nicht auf fremde Männer! Gefallen hat mir der &quot;Ober&quot;kellner an der Kasse, der, seine Brille halb auf der Nase, mit größter Konzentration auf die Kassa, tätig war. Aussehen ich bisserl wie ein englischer Sir. Derjenige, der mir CP überreicht hat, hatte ein rundes Gesicht, schwarze Haare, ein recht Großer, sehr nett. So stell ich mir deinen Dragan vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muß abbrechen, jetzt ist kein ruhiges Schreiben möglich. Schade!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein helles zartes Bussi für Dich &lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-01T14:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2227716/">
    <title>Tue, 19 Dec, 18:21 - 046</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2227716/</link>
    <description>Liebe Tina!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bin erst um 1 Uhr ins Bett gekommen und jetzt noch etwas benommen. Dazu die graue Himmelsdecke  nicht gerade die Ermunterung, die ich brauchen würde. Andererseits darf ich dir schreiben  was will ich mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war ich ab zu Mittag unterwegs. Zuerst eine Stunde im &lt;b&gt;Fitneßstudio&lt;/b&gt;, dieses Mal mit einer jungen Frau als Trainerin. Es gab nur eine Übung, die mich etwas schmerzte, und zwar dort, wos sonst auch schmerzt. Der Vorteil der Trainerin: sie notiert die beste zu fixierende Stellung an jedem Gerät und die Gewichte. Beim nächsten Mal  am Donnerstag  mache ich noch einmal einen ganzen Durchgang mit ihr, dann die nächsten acht Termine wieder allein. Zwischendurch mache ich ein Beratungsgespräch mit dem Orthopäden, vor allem wegen der Belastbarkeit des Knies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann auf der Mariahilferstraße hinunter und hinauf. Sehr viele Leute, bunte Menge. Viel zu sehen, mag ich gern. Ich ging in einige Geschäfte, bald wieder raus. Beim Hintermayer blieb ich hängen und kaufte mir einiges, darunter auch eine Mohammed-Biographie. (Ich will den Muslimen etwas entgegenhalten können, zumindest Grundkenntnisse.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fuhr ich zu einer Essenseinladung unter dem Titel &lt;b&gt;Paradox&lt;/b&gt;. Lange war davon nicht die Rede (wer nimmt denn das ernst?). Doch schließlich zog C., der immer ein bißchen den Kasperl macht, ein Papier aus seiner Tasche und las einen Zeitungsartikel vor, in dem von Schlangenköpfen die Rede war, die lang nach ihrem scheinbaren Tod, das heißt: der Trennung von übrigen Körper, noch in der Lage sind zuzubeißen, und zwar mit Todesfolge für die Menschen. (Es handelt sich dabei um Klapperschlangen.) Demnach war in der toten Schlange noch genug Leben, um Menschen Stunden nach ihrem Tod zu töten! C. hatte das mittels E-Mail einem alten Freund mitgeteilt, der darauf im Internet nachgeschaut hatte, um Weiteres zu diesem Thema beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider haben die meisten geraucht, und ich bekam sofort Kopfweh. Ich blieb dann noch, als sich die meisten verzogen hatten, bei A. die sich nun selbst plötzlich eine anrauchte, für mich überraschend, da sie lange im Spital wegen einer ungewöhnlichen Unterleibskrankheit gewesen ist, sich Bestrahlungen unterziehen mußte usw. Was taten wir? Wir sprachen über N. eine langjährige Freundin von ihr, die sie als &lt;b&gt;nuttig &lt;/b&gt;bezeichnete, weil sie sich ungewöhnlich auffallend, manchmal etwas freizügig kleidet. (Am Sonntag trug sie einen engen golddurchwirkten schwarzen Pulli, eine hautenge schwarze Hose mit einem Zippverschluß vorn und Lederstreifen an den Außenseiten der Hosenröhren von den Hüften abwärts; dazu einen kettenartigen &quot;goldenen&quot; Gürtel.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verteidigte N. (obwohl ich sie nur von ein paar zufälligen Treffen kannte), indem ich sagte, sie habe eben ihren eigenen Stil, und das sei eben diese Art. Sie wolle vor allem sich selbst gefallen, vor dem Spiegel sei es so für sie stimmig.  Sie sei zweifelsohne narzißtisch, auch bis zu einer bestimmten Grenze exhibitionistisch. Jeder habe ein Recht, Leere und Orientierungslosigkeit zu verdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe, es ist noch immer grau. Wird sich also nichts ändern, auch nicht bei dir in der Stadt. Dorthin schicke ich ein paar ermunternde Worte, ganz egoistisch: laß den Vorhang runter, mach die Tür zu, konzentrier dich auch mich und sende mir helle Energie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe ALEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Welcher Kellner hat dir das CP-Buch gegeben?</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-23T18:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2224127/">
    <title>Tue, 19 Dec, 10:30 - 045</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2224127/</link>
    <description>Lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, danke für Dein Buch!!! Ja, hat alles funktioniert. Ich habe einem Kellner vom verrauchten Rathaus gesagt, daß ein &lt;b&gt;Buch &lt;/b&gt;für mich da ist, worauf er gefragt hat, unter welchem Namen? Hab ich ihm geantwortet: ich kenne den Herrn nicht, und er kennt mich nicht, aber ein Buch ist da. Daraufhin hat er eine Lade geöffnet und TINA TEMPO leuchtet mir orange entgegen. Sorgfältig verpackt, aber der Schutzumschlag ist ein bißchen zerknittert. Ich werde auf das Buch jedenfalls sehr achten. Vielleicht schaffe ich es dieses Wochenende. Dazwischen muß ich noch hundert andere Dinge erledigen, die mich leider vom Lesen abhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war am Samstag bei &lt;b&gt;Gunkl&lt;/b&gt;, und vor der Vorstellung haben mein Mädchen und ich noch ausgiebigst im Kulissen-Beisl gespeist. Gunkl war übrigens auch dort, und wir haben uns satt, zufrieden und müde in den Kampf um Sitze ins Geschehen gestürzt. Leider sehr verraucht, sodaß wir unsere zwei Sessel beim Notausgang plaziert haben, von wo wir vor Vorstellungsbeginn gleich weggestampert wurden. So sind wir im letzten Winkel direkt vor der Bühne gesessen und hätten Gunkl, wenn er noch einen Schritt weiter nach vorne gekommen wäre, perfekt gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn konnten wir ihm noch halbwegs folgen bei seinen Mathematik-Ausführungen, vereinzelte Lacher hat er auch geerntet. Bald darauf ist es mühsam geworden. Thema Schiff (?) habe ich leider verschlafen (meine Augen sind von ganz allein zugefallen, ehrlich), und auch meiner T. ist der Kopf schwer geworden. Wir waren aber nicht die Einzigen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema &lt;b&gt;Wach-Traum-Zustand&lt;/b&gt; hat uns dann wieder aus der angenehmen Agonie geschreckt und, wenn auch im anderen Sinn, zum Lachen gereizt. Unser Kichern und Lachen hat sich ebenfalls positiv auf die Umgebung ausgewirkt, sodaß wieder etwas Schwung in die Unterhaltung (Monolog) geflossen ist. Meine T. konnte dann nicht mehr weiterschlafen, weil ihr der Sessel zu hart war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gunkls Tonfall und sein Reden sind immer verworrener geworden, weshalb wir nur unter äußerster Konzentration einen aufmerksamen Eindruck erwecken konnten. Ein bißchen irritiert, glaube ich, war er schon. Wir haben uns hinterher gefragt, ob er es vielleicht einmal geschafft hat, den ganzen Saal einzuschläfern. Leider sind uns auf diese Art einige seiner Bonmots entgangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Leute haben unter erheblichem Kraftaufwand den Schlafzustand unterbrochen und den Saal schon während der Vorstellung verlassen. Wir haben es erst in der Pause geschafft und sind sehr fröhlich, weil er grade das richtige Thema Wach-Schlaf-Zustand angesprochen hatte, und wir ja die Wirkung am eigenen Leib erfahren konnten, lachend Richtung Bett nach Hause geflüchtet. Unsere Karten, die wir weiterschenken wollten, indem wir sie Passanten auf der Straße anboten, mußten wir in Ermangelung von Interesse, verfallen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt nach Hause hat es uns vor &lt;b&gt;Lachen &lt;/b&gt;nur so geschüttelt, sodaß man Gunkl als überaus positives Erlebnis abhaken kann. Schade nur, daß wir so natürlich nie erfahren werden, was er noch geboten hat. Der erste Teil war einfach zu anstrengend. Mich hätten mehr Alltagssituationen interessiert. Ein wenig aus seinem Leben. Aber diese Mathematische-Schiffs-Universums-Philosophie war nur schlaffördernd, und meine T. hat sich überlegt, ein Video von ihm zu kaufen, um ihre fallweisen Einschlafschwierigkeiten zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bin ich leider abgesackt und freue mich auf ein Brieflein von Dir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HWG für Dich!&lt;br /&gt;
Bis später &lt;br /&gt;
Tina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ob ich mich mit einem wesentlich jüngeren Partner einlassen würde, weiß ich nicht. Du hast es dann doppelt so schwer: erstens, das Dir entgegengebrachte Vertrauen nicht zu mißbrauchen (keine Seele zu stehlen, würde ich sagen); und zweitens, Dich auf eine Enttäuschung gefaßt zu machen, wenn Deine Verehrte doch irgendwann einen gleichaltrigen Partner findet. Daß Du da Schranken aufbaust, ist verständlich. Aber kannst Du dann so eine Beziehung für Dich befriedigend gestalten? Ohne daß ein bitterer Beigeschmack bleibt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kurzzeitloverinnen &lt;/b&gt;war übrigens nicht abwertend gemeint. Es schien mir passend. Sie kommen, geben Dir etwas, hinterlassen mehr oder weniger kleine Wunden und verschwinden wieder. Zum Hingehen und Verlieben Bereitschaft dazu muß schon da sein, da gebe ich Dir nicht ganz recht. Wenn Du sinnlich und erotisch bist bzw. sensibel auf diese Strömungen reagierst, kannst du schon einiges dazu beitragen. Ein zarter kleiner Flirt ist sehr rasch etwas mehr. Und schon bist Du dort, wo Du nicht sein willst. Aber gerade das macht es ja aus, das Leben.</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-19T08:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2213602/">
    <title>Wed, 13 Dec 12:56 - 041</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2213602/</link>
    <description>Lieber Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei nicht zu streng zu Dir und genieße den Augenblick. Ausstrahlung hast du auf mich: Du entlockst mir oft ein Lächeln mit Deinen Brieflein, wirkst aber meist introvertiert. Nicht lässig und locker, sondern ernster, als ich dir wünschen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laß uns doch vergnügt durch die &lt;b&gt;abendliche Stadt&lt;/b&gt; flanieren! Die Stimmung gestern war wieder ganz animierend. Der Mond geheimnisvoll von Schäfchenwolken bedeckt. Musikfetzen beim Überqueren des Petersplatzes und der Geruch nach Bratkartoffeln. Wenn ich mir welche kaufe, um sie gleich genüßlich zu verschlingen, möglichst heiß und salzig, gibt&apos;s den Tragestreß für mich. Wohin mit dem vollen heißen Stanitzel, wenn Handtasche und das unvermeidliche Plastiksackerl im Weg sind? Sie ins Sackerl stecken und zwischendurch naschen hat sich nicht bewährt. Die Kartoffeln haben nämlich den Drang, aus dem Papierstanitzel zu entfleuchen und einen Saustall in meinem Plasiksackerl anzurichten. Kartoffelstanitzel zwischen Handtasche und Plastiksackerl eingeklemmt, erfordert ein etwas schiefes Gehen. Auch nicht optimal. So bleibt&apos;s meistens bei einem kurzen Blick, und ich husche frustriert weiter. Zuhause tuns bei Heißhunger auch ein paar Schinkenblätter aus dem Kühlschrank. Denn bis ich etwas zum Essen vorbereitet habe, dauert es mir oft zu lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war ich erst um ca.19.15 h auf dem Heimweg. Trotz des regen Punschstanderl-Treibens war eine gedämpfte, sanfte, entspannende Stimmung rings um mich. Am Stephansplatz ist einem Trinker das Häferl runtergefallen und in drei Stücke zerbrochen. Im Vorbeirennen habe ich gehört, wie seine Saufkumpanen lachend gesagt hat: Hol dir dreimal den Einsatz zurück! So kann man&apos;s auch machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Heute ist es zum Aus-der-Haut-fahren. Pausenlos werde ich beim Schreiben gestört. Der nächste, der bei der Tür hereinkommt, wird hinausgeworfen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dann schräg bei der Michaelerkirche über den recht dunklen Heldenplatz weitergehuscht. Ab der Bellaria ist das Innenstadtfeeling vorbei. Aber um das Prinz Eugen-Denkmal könnten wir tanzen. War ja richtig frühlingshaft warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag ich nicht so, weil ich schon beim Aufwachen Kopfweh, geschwollene Augen und Finger und ein Down-Feeling verspürt habe. Aber liebevoll in der Firma mit Vanillekrapfen und Automatenkaffee versorgt, könnte ich mich nicht besser fühlen. Also keine Wetterjammerei! Dafür ein Aufmunterungsküßchen für Dich, weil Du einen schlaff-schlappigen Tag oder auch Nacht gehabt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roman-Ende, leider  es wird und wird heute nicht besser!.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Liebe fürs Erste&lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-04T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2212998/">
    <title>Sun, 17 Dec, 19:27 - 044</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2212998/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jedes Ding hat nicht nur zwei, sondern mehrere Seiten. Genauso wie der &lt;b&gt;Roman&lt;/b&gt;, das heißt: diejenigen, die darin vorkommen! Auch der ich, der ich bin oder sein sollte oder könnte, exekutiert ja nicht nur EINE Rolle, sondern mehrere, die sich zwischendurch ja auch schön  oder verwirrend - vermischen können! Natürlich war (und bin) ich AUCH der der treibende Teil, aber nur dann, wenn klar war (oder ist), daß ich mich nicht lächerlich mache. Würdest du dich mit einem 25 oder auch nur 20 Jahre Jüngeren grenzenlos einlassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die im Roman ein wenig angedeuteten Verhältnisse - also diejenigen, die fallweise mit der Arbeit zusammenhängen - sind ja nur ein Teil meiner Beziehungen. Das Fremde befremdet, zeigt sich zugleich aber auch verheißungsvoll. Kennst du das denn nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roman gestattet, etwas anzusprechen, was ich sonst vielleicht nicht ansprechen würde. Deshalb antworte ich jetzt auf &lt;b&gt;Kurzzeitloverinnen&lt;/b&gt;: es trifft sicherlich nicht den Kern der Sache. Denn ich gerate absichtslos in solche Verhältnisse. Ich gehe ja nicht hin und sage mir: Ich will mich verlieben. Ein Blick, ein Lächeln, ein verstohlene Handbewegung, ein Wort mehr, ein Zögern... Wie ich auch absichtslos in unser Brief-Verhältnis hineingeraten bin und es pflege: aufmerksam, schrittchenweise, aber doch auf eine gewisse Weise auch heftig. Du und ich definieren, was das jetzt gerade ist: durch Aussprechen, Umschreiben, Verschweigen, kleine Rätselaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich betrifft: kein grenzenloses &lt;b&gt;Vertrauen &lt;/b&gt;und (M)ich-Fallenlassen-Wollen! Wirklich nicht! Genauso wie ich mich beim Schlafen nicht wirklich fallen lassen will (in keiner Öffentlichkeit, wo mich jemand beobachten könnte usw.), will ich auch in Beziehungen die Grenzen respektiert wissen, was zugleich bedeutet, daß ich weder meine Grenzen noch die der anderen als endgültig betrachte. Es geht mir immer um eine Gemeinschaft, diesen Prozeß des Aufbaus einer Schutzhütte, am besten durch Worte, die nach außen hin abschotten. Sehr gern habe ich daher Situationen, auch in einem Café oder in einer anderen Öffentlichkeit, wo plötzlich Nähe entsteht, die alles andere vergessen läßt. Es zählt nur diese Stunde, dieses leichthin geschenkte Glück, das die Hoffnung aufrecht erhält gegen die Mühen des Alltags!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist  bei der Raterei - etwas Komisches passiert: ich habe den Schmerlingplatz beharrlich wieder besseres Wissen mit dem Deutschmeisterplatz verwechselt: irgendein Wunschdenken  vielleicht weil ich ja früher so oft im 9. war. Kommst du direkt aus der Neustiftgasse oder von daneben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema &lt;b&gt;Muttertag &lt;/b&gt;kannst du auch gleich lachen: ich hab Muttertag und entführen(nach dem Muttertag werde ich entführt) sozusagen in einem Zug gelesen, weshalb das Bild entstanden, DU wärst die Mutter, die geehrt wird, und zwar von deinem Mädchen und danach von wem auch immer entführt. Ohne es zu wollen, bin ich jetzt zu einem ganz anderen Mutter-Bild gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wäre ich dein Therapeut, würde ich dir diese schnelle Themen-Fluchten keineswegs durchgehen lassen!! Obwohl ich der nicht bin, BELASTEST du mich NICHT!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, du hattest keinen schwarzen Samstag!! Ich wünsche dir jedenfalls OHG, intensivst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich ALEX &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Das CP-Buch werde ich dir morgen, also am Montag, um die Mittagszeit im besagten Café hinterlegen können! Was liest du derzeit?</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-15T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://tihna.twoday.net/stories/2211477/">
    <title>Thu, 14 Dec, 09:07 - 043</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2211477/</link>
    <description>Servus Alex!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankeschön für diese Episodendarstellung. Wenn Du nicht der treibende Teil bist, lehnst Du Verantwortung ab? Fürchtest Du den Schmerz danach?  Für Deine &quot;&lt;b&gt;Mädels&lt;/b&gt;&quot; stelle ich mir das nicht so sehr vergnüglich vor, Kurzzeitloverinnen zu sein bzw. zu werden. Und Du? Ständig Selbstschutz vor tieferer Beziehung? Oder nur Abenteuer, neue &quot;Seelen&quot;, Erotik oder Sex? Oder noch schlimmer: nie grenzenloses Vertrauen und Dich-Fallenlassen(können)? Welches Echo sendest Du aus, wenn es so wäre? Oder bin ich schon wieder auf ganz falscher Fährte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLES über den Muttertag? Würde fast mein Leben beschreiben aus Tochter/Mutter-Perspektive. Aber eine kleine Information kriegst Du. Meine &lt;b&gt;Mutter &lt;/b&gt;lebt seit ca. zwei Jahren in einer Pflegestation, und jeden zweiten Samstag und jeden Dienstag besuche ich sie, teils aus Pflichtgefühl, teils aus Mitleid mit ihrer Situation, aber auch, um Schwung und Freude in das triste Alltagsleben dieser Weiblein zu bringen. Das gelingt mir aber nicht immer, und ich hab lange gebraucht, mit dieser Tatsache fertig zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens - eile ich heute eigentlich beim Heimgehen ins Cafe? Um mir endlich &quot;die perfekte Beziehung&quot; abzuholen? Hast Du nicht erwähnt. Morgen kann ich wieder nicht so leicht, eventuell mittags oder früher Nachmittag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GHO und fürs Dritte ... &lt;br /&gt;
Tina</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-10T10:27:00Z</dc:date>
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    <title>Wed, 13 Dec, 21:13 - 042</title>
    <link>http://tihna.twoday.net/stories/2211441/</link>
    <description>Liebe Tina,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich genieße den &lt;b&gt;Augenblick &lt;/b&gt; und ich genieße auch den Augenblick, wo ich streng zu mir bin. (Es hat ja alles seine Gründe!) Auch wenn ich introvertiert und ernster auf dich wirke. Aber du schaffst es immer, mir diese andere, verlockende Welt, zum Beispiel der abendlichen Innenstadt, vor Augen zu führen und mir eine typische Tina-Schreitet-Stimmung zu vermitteln: vergnügt, detailliert, köstlich! Jetzt weiß ich, was mir manchmal entgeht und ich ähnlichen Gelüsten öfter nachgeben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wandle jetzt ein Wort von dir ab: Roman-Anfang! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Arbeitssituation, bei der die Personen halbjährlich wechseln und darunter auch oft eine &lt;b&gt;junge Frau&lt;/b&gt; ist, die mich anspricht, mußte ich mich an Abschiede, in verschiedener Intensität, gewöhnen. Wenn ich mich in den letzten Jahren  auch - in eine deutlich Jüngere verliebt habe, dann vor allem in eine Studentin, manchmal während des Semesters, meist aber danach, ausgelöst oder verstärkt von Anrufen (oder auch Mails) und den darauffolgenden Treffen. Da war natürlich schon vorher Interesse vorhanden oder eine besondere Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war dabei nie der Treibende, schon aus Rücksicht auf den Beruf und die &quot;Ehre&quot; nicht. Außerdem: wie leicht könnte ich mich da lächerlich machen, zuerst einmal vor mir selbst! Es gab dabei folgende Muster: 1. es ging von einer Studentin aus, und ich fühlte mich auch angezogen; 2. eine Studentin verfolgte mich mit Anrufen und Mails, ohne daß ich ihr je einen Anlaß dazu gegeben hätte. (Am schlimmsten M., eine Bulgarin, die mit &quot;verlockenden Beschimpfungen&quot; nicht sparte. Als Beispiel das harmlos tuende letzte Mail:  &lt;i&gt;I have heard that you were ill. Hopefully, everything is already O.K. You could write some lines if you want, of course, i.e. I am not angry with you!&lt;/i&gt;); 3. ich verliebte mich, ließ es mir aber nicht anmerken, wenn ich erkannte, daß in der betreffenden Person - aufgrund ihrer persönlichen oder auch kulturellen Prägungen und Bindungen - kein Echo möglich war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voriges Jahr hat sich am Ende des Sommersemesters A. heftig interessiert gezeigt: sie rief mich mehrmals täglich an, schickte mir auch Mails usw. Sie ist dann in die Türkei geflogen, um den Eltern bei der Arbeit in ihrem Hotel zu helfen. Im Herbst trafen wir uns dann ziemlich regelmäßig, und ich versuchte oft herauszufinden, welche Art von Beziehung sie eigentlich suchte bzw. auskosten wollte: Tochter/Vater, Studentin/Lehrer, Nichte/Onkel. Sie leugnete stets solche Rollenbilder, sondern behauptete, sie folge nur einem tiefen Gefühl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich gabs dann einmal ein &lt;b&gt;Zerrbild&lt;/b&gt;: ich sah plötzlich anstelle ihres Gesichts das einer früheren Freundin erscheinen. Vielleicht hing diese Wende aber damit zusammen, daß ich mich damals schon in T. verliebt hatte, eine ebenso junge Ukrainerin. Bei ihr waren meine Gefühle sicherlich heftiger und tiefer als sonst, meist mit dem Beigeschmack des Bittersüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte schon als Managerin gearbeitet und geglaubt, sie könnte hier ein weiteres Studium beginnen und zugleich Geld verdienen. Ich fand ihre Situation hier aussichtslos. Da sie Verwandte in den USA hat, wäre es am vernünftigsten gewesen, dort ein neues Leben zu versuchen. Mit ihr hatte ich innerlich keineswegs abgeschlossen, als ich riet ihr, Österreich zu verlassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roman-Ende. Und Schnitt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, du beschreibst mir den Muttertag so, daß ich mir alles genauestens vorstellen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe fürs Erste und Zweite und ... &lt;br /&gt;
ALEX</description>
    <dc:creator>michaela1</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 michaela1</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-08T19:10:00Z</dc:date>
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